Beate Thiesmeyer / Stand 131

Blücherstraße 69
56349 Kaub
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Beschwörung
Beschwörung
2015, Figurengruppe, TerraCotta, Höhe 90 cm
Hasenkind
Hasenkind
2015, TerraCotta, Höhe 60 cm

Ausstellungen


1985 Wilhelm Hack Museum, Ludwigshafen (solo)
1986 Museum für Deutsche Volkskunde, Berlin
1987 Hetjens - Museum, Düsseldorf
1989 Staatspreis Rhl.-Pfalz, Worms; Belobigung
1992 Wanderausstellung Deutsches Kunsthandwerk, Tokio, Paris,
1993 Museum für angewandte Kunst, Gera; Porzellanmuseum, Hohenberg
2002 Landesmuseum, Mainz
2004 Galerie Septentrion ; Marcq-en-Baroeul (F)
2005 Galerie Fusion, Toulouse (F) (solo)
2006 Galerie Heller, Heidelberg;
Musée de la Ceramique, Giroussens (F)
2007 Westerwaldpreis-Ausstellung, Höhr-Grenzhausen
2008 Galerie Blaues Haus, Frankfurt; Deutsches Museum Fuping/China; Galerie Septentrion, Marcq-en-Baroeul
2009 Galerie Gloria Hasse, Darmstadt ; Grassi-Museum, Leipzig;
Deutsche Keramik , Bandol (F)
2010 Danmarks Keramikmuseum, Middelfart (DK); Kammerhof-Museum, Gmunden (A)
2011 Galerie „TerraViva“ St. Quintin la Poterie/France
2012 Ausstellung Galerie Marianne Heller,
2013 Solo mit Michael Sälzer, Keramikmuseum Westerwald
2015 Mourède, France

Vita


1952 geboren in Wattenscheid /Deutschland

bis 1975 Studium in Bonn, Staatsexamen Lehramt

ab 1976 handwerkliche keramische Ausbildung im Westerwald

1978 Aufbau einer eigenen Werkstatt in Bonn mit Michael Sälzer

1980 Umzug der Werkstatt nach Kaub

1982 Meisterprüfung in Höhr-Grenzhausen

1992 Einladung zum 1. internationalen Porzellan-Symposium in Kahla/Thüringen Beginn der Arbeit mit keramischer Skulptur und freier Malerei,

1996 Aufbau des Skulpturengartens in Kaub

1999 Beginn der Arbeit im Atelier “Lestrade” in der Gascogne /Frankreich

2004 Aufnahme in den Berufsverband der Künstler BBK

2008 Fuping, China (artist in residence),

2011 Aufnahme in die Académie Internationale de la Céramique AIC/IAC

2014 Dozentin Projektwoche am Keramischen Zentrum Höhr-Grenzhausen

Kommentare


Wenn es um die Darstellung des Menschen geht, kommt früher oder später auch sein Verhältnis zum Tier zur Sprache. Ikonografisch betrachtetsind Tierdarstellungen chiffrierte Hinweise auf menschliches Verhalten, auf den Selbstzweifel an seiner Begabung zur Vernunft. Schlußendlich geht es dabei immer auch um Fragen nach der Beziehung zwischen Natur und Kultur.
"Tiere sind für mich" so Beate Thiesmeyer,"magische Wesen, Hilfswesen, die in der Lage sind, den sich selbst entfremdeten Menschen wieder in Kontakt zur nNatur und der eigenen Kreatürlichkeit zu bringen".
Bei Beate Thiesmeyer wird das, das dem Motiv nach keineswegs ungewöhnliche Zusammentreffen von Mensch und Tier, zu einem rätselhaften Vorkommnis. Ihre statuarisch kontemplativen Figuren sind, auf der Suche nach der verlorenen Unschuld, der Welt märchenhaft entrückt.
Zitat: Renate Luckner-Bien , Heidelberg 2012
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