Rainer Lehmann / Stand 148

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De docta ignorantia No. 1
De docta ignorantia No. 1
2014, Spanplatte, 120 x 23 x 23 cm
Zehn Sonette
Zehn Sonette
Neonröhren, Stahl, 520 x 360 x 10 cm, Werkstudie

Ausstellungen


World Trade Center Site Memorial Competition, New York, 2003
Museum der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, Bad Neuenahr-Ahrweiler, 2003
27. KunstTage Rhein-Erft, LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler, 2015
ART AHR, Sinzig, 2015

Vita


Geboren 1964 in Adenau.

Studium der Physik und Astronomie an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn. Abschluss als Diplom-Physiker.

1980 Begegnung und Freundschaft mit dem Adenauer Maler und Bildhauer Bernhard Müller-Feyen.

Ab 1989 bildhauerische Ausbildung und Assistenz im Atelier Bernhard Müller-Feyen bis zum Tod des Künstlers 2004.

2002 Gründung des Archivs Bernhard Müller-Feyen.

Seit 2008 freischaffend künstlerisch tätig.

Kommentare


Die Arbeiten entspringen einer intensiven Auseinandersetzung mit den archetypischen Fragen des individuellen Seins, dem Nachdenken über die Natur des Menschen, seiner Rolle und Position in, seinem Umgang mit der Schöpfung und den sich daraus ergebenden Herausforderungen für die individuelle Entfaltung vor dem Hintergrund eines revolutionären Gesellschaftwandels in Folge der Industrialisierung 4.0. Sie beschäftigen sich mit der „Algorithmisierung“ des Individuums in einer digitalisierten, postheroischen Gesellschaft.
Der Mensch wird allgegenwärtig durch sein digitales Modell ersetzt. Algorithmen berechnen wer ich bin, was ich tue, was ich denke. Algorithmen berechnen meinen individuellen „Wert“ für die Gesellschaft.
Sind die Algorithmen die neue Religion der säkularen Gesellschaft? Endlich Götter, die Antworten geben? Existiert eine Realität jenseits des algorithmischen Modells? Wo bleibt in diesem gesellschaftlichen Wandel der Raum für Individualität und Freiheit des Einzelnen?
© 2016