Volker Tinti / Stand 208

Fliegerstraße 3
67657 Kaiserslautern
Telefon: 0631-68910
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Konzentrisch
Konzentrisch
2015 Latex / Acryl auf Holz / MDF 85 x 85 cm
Räumliche Konzentration II
Räumliche Konzentration II
2012 Latex / Acryl auf Holz / MDF 75 x 75 cm

Ausstellungen


2002 Galerie "Am Alten Theater" in Kaiserslautern

2011 Galerie an der Technischen Universität Kaiserslautern

2014 Künstlermesse "Kunst Direkt" in Mainz

2015 Galerie der Volkshochschule Kaiserslautern

Ausstellungsbeteiligungen:

2010 Neues aus der Region "Kunst und Technik II" Fruchthalle Kaiserslautern

2013 36. Kunstpreis der Sparkassenstiftung Karlsruhe
7. Kunstpreis für zeitgen. Kunst in Strassen/Luxemburg
Plakat-Wand-Kunstaktion der TU Kaiserslautern

2015 38. Kunstpreis der Sparkassenstiftung Karlsruhe

2016 Nominierung und Teilnahme beim 4. André Evard Preis in Riegel/Kaiserstuhl

Vita


1941 in Kaiserslautern geboren
1960 bis 1965 Studium der Architektur
1965 bis 1974 Berufstätigkeiten in verschiedenen Architekturbüros in Ludwigshafen, Mannheim und Offenbach/Main
1974 bis 2006 Projektleiterposition für Großprojekte des Landes Rheinland-Pfalz (Universität Kaiserslautern, Geologisches Landesamt Mainz, Polizeipräsidium Westpfalz Kaiserslautern etc.)
seit 1996 künstlerisch tätig
2009 eigenes Atelier
2011 Auszeichnung mit dem "Kunst und Technik Innovationspreis" in der Sparte des Referats Kultur der Stadt Kaiserslautern und der Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz
seit 2012 Mitglied der Künstlergewerkschaft Kaiserslautern
Volker Tinti lebt und arbeitet in Kaiserslautern

Kommentare


Wer des Künstlers Kunst kennt, erliegt von Werk zu Werk aufs Neue der Frage: Was ist noch möglich an reingeometrischen Konstruktionen?
Die Antwort braucht Zeit, denn die Arbeiten sind überzogen mit einer Art Verschlusssache der Präzision. Eine, die sich aus dem Zweidimensionalen, reliefartig in den Raum ragend, ins architektonische Dreidimensionale erhebt. Dieses in sich geschlossene und dabei schlüssige System verweigert eher Zutritte, als es sie gewährt.
Nennen wir es das Spiel der Quadrate und der Symmetrien und betrachten wir es hier zwingend dominant, dort mit fast verschwindend auflösenden Linien.
Die Faszination geht von den Linien aus. Sie dokumentieren nicht nur geometrische Formen, nicht nur farbige Parallelen und Schattentiefen. Sie fixieren vielmehr Bewegung, fließende und fliehende Geraden und Kreise, die über die Bildträger ziehen oder zu Blöcken und Barrieren einfrieren, bis nur noch der äußere Rahmen als quadratisches Ebenbild verbleibt.
Isabelle Girard de Soucanton
© 2016